Stress mit der Versicherung

Eingestellt von Baumgartner am 31.1.08
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Vielleicht kann Ihnen ein Ombudsmann in Fragen zur Versicherung weiterhelfen?

Auch als Selbständiger oder Unternehmer kann es einem mal passieren, dass einem eine Entscheidung der eigenen Versicherung nicht passt. Soll man den Kopf in den Sand stecken, oder die Versicherungsentscheidung prüfen lassen. Beides ist möglich.

Ein Ombudsmann (schwedisch ombudsman: Vermittler) erfüllt, z. B. bei Fragen zur Versicherung, die Aufgabe eines unparteiischen Schiedsmannes. Ein Ombudsrat ist ein mit mehreren Personen besetztes Gremium, das entsprechende Aufgaben wahrnimmt. In den 1970er Jahren verbreitete sich die Institution weltweit.

Auch in Deutschland gibt es einen solchen Vermittler bzw. eine Schlichtungsstelle in Versicherungsfragen.

Aufgaben und Zweck der Schlichtungsstelle

Der Versicherungsombudsmann ist eine unabhängige und für den Verbraucher kostenfrei arbeitende Schlichtungsstelle.

Bei der Vielzahl der Vorgänge, die Versicherungsunternehmen täglich bearbeiten, kann es manchmal zu Unstimmigkeiten kommen. Dann kann vielleicht der Ombudsmann der Versicherungen helfen. Kunden der angeschlossenen Versicherungsunternehmen können sich an ihn als eine neutrale und unabhängige Stelle wenden.

Sofern die Entscheidung der Versicherung falsch war, kann der Ombudsmann gegen das Unternehmen bis zu einer Höhe von 5.000 Euro eine verbindliche Entscheidung aussprechen. Stellt er fest, dass die Versicherung korrekt gehandelt hat, erläutert er dem Kunden verständlich das Ergebnis seiner Prüfung.

Die Schlichtungsstelle ist organisiert als eingetragener Verein. Mitglieder sind die angeschlossenen Versicherungsunternehmen und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV).

Die deutschen Versicherungen verfolgen mit der Schlichtungsstelle zwei Ziele. Das sind zum einen der Verbraucherschutz und zum anderen das Bemühen, Meinungsverschiedenheiten mit ihren Kunden möglichst nicht vor Gericht auszutragen.

Tja, auch in Versicherungskreisen weiß man, vor Gott und einem Richter sind dann alle gleich. Oder doch nicht? Gut wer den Paragraphen zum Richterentscheid kennt. ;-)))
Was in etwa soviel bedeutet: "In einem Gerichtsaal hat immer der Richter das letzte Wort. Und dieser kann entscheiden, was er für richtig hält."

Wichtige Informationen über das Beschwerdeverfahren gegen Versicherungsunternehmen

Die für Sie wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit ihrer Versicherung sind nachfolgend zusammengefasst:


  • Das Verfahren ist für Sie als Verbraucher kostenlos. Sie tragen nur eigene Kosten wie beispielsweise für Porto und Telefongespräche.

  • Der Versicherungsombudsmann kann bei Beschwerden zu Hausrat- und Gebäudeversicherungen ebenso helfen wie bei Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen. Auch die Unfall-, Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen gehören zu seinem Aufgabenbereich, die Krankenversicherungen allerdings nicht.

  • Sind Sie mit einem Bescheid Ihres Versicherungsunternehmens nicht einverstanden, dann geben Sie bitte zuerst ihm die Möglichkeit, die Entscheidung zu überprüfen. Sollte Sie das Ergebnis nicht zufrieden stellen, können Sie den Ombudsmann einschalten. Dies ist sowohl ein Gebot der Fairness gegenüber dem eigenen Vertragspartner als auch eine Voraussetzung nach der Verfahrensordnung des Versicherungsombudsmanns (VomVO).

  • Die Mehrzahl der Beschwerdeverfahren wird in etwa drei Monaten abgeschlossen. Einzelne komplizierte Fälle können etwas länger dauern.

  • Für die Dauer des Verfahrens verjähren Ihre etwaigen Ansprüche nicht. Dies stellt die Verfahrensordnung sicher.

  • Sie brauchen die Entscheidung des Ombudsmanns, egal wie sie ausfällt, nicht zu akzeptieren. Ihnen steht immer noch der Weg zu den Gerichten offen. Sofern der Ombudsmann die Beschwerde zu Ihren Gunsten entscheidet, muss sich der Versicherer bis zu einem Betrag von 5.000 Euro daran halten.


Die Website dieser unabhängigen und für Verbraucher kostenfrei agierende Schlichtungsstelle für Versicherungs-Streitfälle erreichen Sie unter www.versicherungsombudsmann.de

Bitte nicht lesen

Eingestellt von Baumgartner am 24.1.08
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Gefahr lauert. So oder so ähnlich könnte man den aktuellen Newsletter des buerger-cert.de Dienstes auch überschreiben. Nur ist so, dass man beispielsweise seine Emails hin und wieder lesen sollte. Die Kunden wollen schließlich Antworten bekommmen.

Was also tun, wenn im Internet Gefahren lauern. Und das wichtigste - welche gibt es aktuell zu beachten...

Hallo Unternehmer Freunde,

5 490 960 - das ist nicht etwa die Telefonnummer vom Pizzaservice um die Ecke, sondern die Anzahl der im Jahr 2007 neu entdeckten Computerschädlinge. Das melden die Sicherheitsexperten vom www.buerger-cert.de.

Die erschreckend hohe Zahl stammt aus einer Quelle des Virenspezialisten AV-Test und sie macht klar, dass man sich vor schädlicher Software nicht genug schützen kann. Immer neue Varianten von Schädlingen verbreiten sich immer schneller und sorgen dafür, dass die Hersteller von Antivirensoftware gut zu tun haben.

Mehr Infos dazu und aktuelle Meldungen rund um die Sicherheit im Internet finden Sie im Newsletter des Bürger Certs. Also gleich abonnieren - keine Angst, kostet keinen Pfennig - damit sind Sie in Sicherheitsfragen immer aktuell informiert.

Die Internetadresse, um den Newsletter zu bestellen, lautet http://www.buerger-cert.de .

Die Themen des aktellen Sicherheit - Newsletters:


  1. Nicht mehr immun: Gefaelschtes Anti-Spyware-Produkt fuer Mac-Systeme entdeckt

  2. Abgeschaltet: Kritische Sicherheitsluecke in Windows-Version von Skype

  3. Dreister Diebstahl: OBI-Newsletter zu Spam-Zwecken missbraucht

  4. Gefaehrliche Tabellen: Sicherheitsluecke in Excel ermoeglicht Einschleusen von Schadcode

  5. Ueber die Schulter geguckt: Sicherheitsluecke in Firefox ermoeglicht Datenspionage

  6. Virus statt Valentin: Wieder gefaelschte Liebeserklaerungen im Netz unterwegs

  7. Noch nicht ganz dicht: Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime

  8. Riskante Widgets und Gadgets: Blockieren von Minianwendungen sorgt fuer mehr Sicherheit

  9. Schnell patchen!: Sicherheitsluecken in iPhone und iPod touch
    geschlossen

  10. Wieder sicher lauschen: Update fuer Winamp veroeffentlicht

  11. Rasantes Wachstum: Anzahl der Schaedlinge hat sich verfuenffacht

  12. Bewusstsein staerken, Gefahren erkennen: BSI setzt sich fuer mehr
    IT-Sicherheitskompetenz fuer Buerger ein

Grosse Resonanz auf Seehofer Beitrag

Eingestellt von Baumgartner am 22.1.08
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Da hat wohl einer ins Schwarze getroffen. So oder so ähnlich könnte man die Resonanz auf den Seehofer Beitrag bezeichnen. Zahlreiche Emails sind eingetroffen. Nur leider hatte keiner den Mut, seine Meinung in diesem Blog-Beitrag öffentlich zu machen.

Was noch viel auffälliger ist, nur die wenigsten scheinen sich mit dem tieferen Sinn des Beitrages beschäftigt zu haben.

Schade eigentlich, denn so hätte eine schöne Diskussion statt finden können. Aber es ist wie es ist. Sobald es um wichtig Theman geht, dann trauen sich die einen und die anderen schliessen sich einfach der Masse an.

Es ist ja auch viel einfacher und bequemer. Die Fussballweltmeisterschaft läßt grüssen. *grins oder WIR SIND DEUTSCHLAND!!! Nur gewonnen haben einmal mehr die anderen.

Natürlich könnte man sich jetzt hinstellen und den Leidtragenden zur Seite stehen. Ihnen Trost spenden wie nach einer Naturkatastrophe und Mut zu sprechen usw. Nur bitte wofür? Das sie sich ab sofort einer neuen Herausforderung stellen können? Das der Verlust des Jobs nicht das Ende der Welt bedeutet. Hä... ???

Da fragt man sich ehrlich, wer hier das Leid trägt. Das sind doch alles erwachsene Menschen, möchte man meinen? Es ist noch nicht lange her, da hatten wir in München ein ähnliches Szenario. Mit 40.000 oder mehr Beschäftigen bei der Firma Siemens.

Spricht heute noch einer davon? Hat irgendjemand gefordert, Siemens zu boykottieren. Seine Küchengeräte aus dem Fenster zu werfen oder die Handys in den Müll zu werfen?

Welche Zeichen setzen Politiker und Mitläufer eigentlich damit? Die Frage ist besonders an Mitarbeiter von Firmen gerichtet.

Sobald ein Unternehmen unpopuläre Massnahmen trifft, dann darf man ohne Nachdenken schreien und irgendwelche Parolen ausstossen und eigentlich gute Produkte in den Müll werfen. Aja. Genau das Zeichen, dass junge Menschen jetzt brauchen.

Im jetztigen Stadium des Prozesses Nokia abzustempeln ist doch relativ leicht. Sieht man ja in der Presse und in den zahlreichen U-Bahn Gesprächen. Aber, man sollte bedenken, dass sich das Unternehmen an die Absprachen gehalten hat. Das bestätigen alle Beteiligten.

Ein kleiner Seitenhieb an die PR-Abteilung von Nokia

Das eine solche Massnahme nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt, dass konnte man sich doch denken, oder? Ich frage mich also, waren sie genauso überrascht von der Entscheidung oder haben die Mitarbeiter der PR-Abteilung geschlafen.

Das hätte man besser machen können. Aber auch dazu braucht es verkäuferische Fähigkeiten. Und ob man die in solchen Abteilungen findet, nun das bleibt auch diesesmal ein Geheimnis.

Den oberen bei Nokia wird es sowieso egal sein. Die werden schließlich dafür bezahlt, diese öffentlichen Attacken zu beantworten. Und in eine paar Jahren machen sie dann was Neues. Als Mitarbeiter und natürlich mit entsprechenden Zeugnissen und wieder mit Leitungsbefugnis...!!! Ich hoffe, in dem Satz findet jeder den tieferen Sinn in der Sache.

Wenn man sich mit Aktien beschäftigt, dann weiß man, dass bei Nokia die Führung regelmässig ausgetauscht wird. Dass das unseren Politikern entgangen sein soll, dass glaubt auch nur einer, der täglich Bild-Zeitung ließt und auch noch alles glaubt was dort geschrieben steht.

Was kann man daraus eigentlich lernen?


  1. Großunternehmen ist nicht gleich Sicherheit

  2. Unternehmen treffen wirtschaftliche Entscheidungen zum Wohl der Firma - auch in der der sozialen Marktwirtschaft

  3. Politiker stehen immer an deiner Seite ;-))))))) besonders vor Wahlen

  4. Job-Verlust ist nicht das Ende der Welt - sondern meistens der Anfang einer Neuen

  5. Nur weil du anderer Meinung bist, musst du nicht schweigen

  6. Geld verdienen ist ein Spiel - du spielst es allein und nach deinen Regeln wer nicht so denkt, der wird von anderen gelenkt


Zum Abschluß, und danach ist wirklich Schluß zum Thema Nokia, noch eine Bemerkung am Rande:

Warum haben die Verantwortlichen einem Weltkonzern wie Nokia, Subventionen in Millionen Höhe bezahlt? Wenn ich die Politiker höre, dann sind wir Deutschen ständig auf einem guten Weg?

Fragt sich nur auf Welchem...

Seehofer will Nokia Handy abgeben

Eingestellt von Baumgartner am 18.1.08
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Minister Seehofer will aus Solidarität Nokia Handy zuückgeben

Und auch die Landespolitiker sind alle ganz empört. Na sowas aber auch. Stehen gerade Wahlen vor der Tür...

Wow! Da sind wohl vielbeschäftigte Politiker beim Punktesammeln, oder wie ist das zu verstehen? Und mal ehrlich nachgefragt, was haben eigentlich die Mitarbeiter von solchen Aktionen?

Welche Zeichen wollen Politiker in Wahlzeiten setzen?

Lieber kleiner Mitarbeiter, ich bin auf deiner Seite und bin genau wie Du ganz empört über die bösen Menschen bei Nokia. Und wenn Du mich gleich wählst, dann bin ich auch noch betroffen und werde meine Empörung bei Nokia gleich noch mal bestärken.

Falls notwendig, werde ich meine Birne auch gleich in die nächste Kamera halten und der Welt verkünden, dass ich ganz bei dir bin und Nokia als das Böse abstemple. Damit Sie wissen, dass man sowas mit uns nicht machen kann.

Doch sowas geht. Siemens hat es uns ja mit der Handysparte und BenQ vorgemacht. Und was dabei an Enthüllungen über die Politik noch so alles zum Vorschein kam. Habt ihr die Bilder noch im Kopf?

Und lieber Leser, sind Sie schon am Lachen?

Soweit mir bekannt ist, hat sich Nokia an die Absprachen die getroffen wurden gehalten. Und das Unternehmen tut nur das, was jedes Unternehmen tut, um gesund zu bleiben.

Sie prüfen immer mal wieder Ihre Investitionen.

Und dabei hat sich wahrscheinlich herausgestellt, dass langfristig gesehen, Deutschlanld doch nicht die besten Voraussetzungen zu bieten hat. Vielleicht sollten die Politiker darüber noch öfter nachdenken.

Umweltschutz und Strafen für Verkehrssünder sind gut. Besonders für Politiker die dem kleinen Mitarbeiter zu verstehen geben wollen: "Ich bin für dich da." Immer und überall bin ich um dein Wohl besorgt. hehe...

Nur am Ende wird abgerechnet. Und da schaut es für den einen oder anderen Mitarbeiter dann oft so aus: Weniger Rente! Mehr bezahlen für die Krankenversicherung bei gekürzten Leistungen. Hohe Strafen, wenn man am Straßenverkehr teil nimmt und nicht immer ganz bei der Sache ist usw.

Nur bei der Diätenerhöhung der Politiker kannst du lieber Mitarbeiter nicht mitreden. Das wär ja noch schöner. Wo wir Politiker doch soviel für dich tun.

So und jetzt muss ich noch zusehen, wie ich (Politiker) aus dem Vertrag raus komme, damit ich ja schön glaubwürdig für dich bin. Und nicht vergessen:"Bei der nächsten Wahl das Kreuz an die richtige Stelle nageln."

Ich bin bei Dir und drücke meine Solidarität und Empörung aus... die Politik :-)

GRATIS Ebook Web 2.0

Eingestellt von Baumgartner am 14.1.08
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Web 2.0
Erfolgreiche Kommunikationsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen

Hinter Web 2.0 verbirgt sich, dass die Benutzer im Internet Inhalte selbst erstellen. Speziell Bewertungen von Produkten oder Kommentare zu Anbietern ändern die Rolle des Internet für Unternehmen.

Um den Chancen und Herausforderungen des Web 2.0 als KMU richtig begegnen zu können, hat hessen.IT den Leitfaden "Web 2.0 - Neue erfolgreiche Kommunikationsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen" veröffentlicht, den Sie im PDF-Format kostenlos auf Ihren Rechner holen können.

Für Unternehmen stellen diese Anwendungen gleichfalls Chance und Herausforderung dar. Neben der bereits umfangreichen Nutzung des Internets als Informationskanal und Transaktionsplattform müssen nun Kompetenzen bezüglich der neuen Anwendungen und Technologien aufgebaut werden.

Aus Hessen kommt also doch mehr, als die aktuelle Berichterstattung in den Medien vermuten läßt... ;-))

Das kostenlose Ebook zu Web 2.0 können sich hier gleich downloaden

Reisekosten 2008

Eingestellt von Baumgartner am 11.1.08
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Reisekosten: Was Sie 2008 noch absetzen können

Reisekosten sind eine der größten Kostenpositionen bei den allgemeinen Betriebsausgaben. Hier erfahren Sie, was sich bei den Reisekosten 2008 ändert und was steuerlich abzugsfähig ist und bei welchen Reisekostenarten Sie zusätzlich noch die Vorsteuer geltend machen können.

1. Dienstreisen im Inland

Fahrtkosten

Fahrtkosten sind in nachgewiesener Höhe steuerlich abzugsfähig. Deshalb: Bewahren Sie sämtliche Belege (Fahrkarten, Flugtickets, Taxi-Quittungen) Ihrer Mitarbeiter bei den Buchungsunterlagen sorgfältig auf. Wenn diese mit dem Firmenwagen unterwegs sind, fallen keine zusätzlichen Kosten an. Benutzen Ihre Mitarbeiter dagegen ihren privaten Pkw für die Dienstreise, können Sie ihnen pauschal 0,30 € pro gefahrenen Kilometer steuerfrei erstatten.

Mehraufwendungen für Verpflegung

Verpflegungskosten sind immer nur in Höhe der steuerlichen Pauschbeträge abzugsfähig. Die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand werden nach 3 Zeitstufen (8 Stunden, 12 Stunden, 24 Stunden) gestaffelt.

Übernachtungskosten

Die Übernachtungskosten sind in tatsächlich entstandener Höhe steuerlich abzugsfähig. Eine Höchstgrenze gilt hier nicht. Pauschbeträge für Übernachtungskosten werden nur bei Auslandsreisen gewährt, aber 2008 auch nur noch eingeschränkt. Achten Sie darauf, dass die Rechnungen nicht auf den Namen Ihrer Mitarbeiter, sondern auf den Namen Ihres Unternehmens ausgestellt sind.

Zu den Übernachtungskosten zählen nur die Aufwendungen für die Unterkunft. Die Kosten für das Frühstück zählen nicht dazu. Letztere sind Aufwendungen für Verpflegung. Enthält die Hotelrechnung lediglich einen Gesamtpreis für Übernachtung und Frühstück, kürzen Sie den Rechnungsbetrag um 4,50 €. Das gilt nicht für die Vorsteuer.

Achtung! Ab 2008 wird in diesen Fällen die Hotelrechnung für ein Frühstück um 20 % der vollen Verpflegungspauschale, also um 4,80 € (20% von 24 €), gekürzt.

Reisenebenkosten

Die Ihren Mitarbeitern entstandenen Reisenebenkosten können Sie in nachgewiesener oder glaubhaft gemachter Höhe steuerfrei erstatten, sofern diese beruflich veranlasst sind.

2. Dienstreisen im Ausland

Als Auslandsreisen gelten Reisen von Deutschland in das Ausland und zurück, also auch Reisen, die vom Ausland aus angetreten werden. Es bestehen hinsichtlich der Höhe der steuerlich berücksichtigungsfähigen Pauschbeträge einige Unterschiede zu Inlandsreisen.

Fahrtkosten

Auch bei Auslandsreisen sind Fahrtkosten in der nachgewiesenen Höhe abzugsfähig. Auch hier gilt: Führen Ihre Mitarbeiter die Reise mit ihrem eigenen Fahrzeug durch, können sie auf den Einzelnachweis verzichten und stattdessen den Kilometerpauschbetrag wie sonst auch beanspruchen. Die Zahlungen Ihres Unternehmens sind dann steuerfrei.

Verpflegungsmehraufwendungen

Bei Auslandsreisen gelten in Anknüpfung an das Bundesreisekostengesetz andere Tagessätze. Die Abwesenheitsdauer regelt sich wie bei Inlandsreisen. Die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand werden also ebenfalls nach den Zeitstufen (8 Stunden, 12 Stunden, 24 Stunden) gestaffelt. Bei einer Abwesenheit von weniger als 8 Stunden darf ein Pauschbetrag nicht berücksichtigt werden. Eine Einzelerstattung der tatsächlich entstandenen Kosten ist nicht möglich.

Übernachtungskosten

Bei Auslandsreisen können Sie im Gegensatz zu Inlandsreisen für die Übernachtungskosten auch einen Pauschbetrag, das so genannte Übernachtungsgeld, ansetzen (ab 2008: nur bei Erstattung durch den Arbeitgeber, wenn keine Kosten unmittelbar übernommen werden). Die Höhe der Pauschbeträge richtet sich danach, in welches Land die Reise führt.

Reisenebenkosten

Hier gelten dieselben Regeln wie bei Inlandsreisen.

Digitale Daten kopieren - was ist 2008 legal

Eingestellt von Baumgartner am 4.1.08
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Digitale Daten kopieren ab dem Jahr 2008: Was ist legal – und was nicht

Liebe Unternehmer,

am 1. Januar trat ein in wichtigen Punkten verändertes Urheberrecht in Kraft, dass direkten Einfluss auf den Alltag vieler Nutzer und Unternehmer haben kann. Denn hier wird das Downloaden, Kopieren und Brennen urheberrechtlich geschützter Inhalte neu geregelt. Und das heißt: die bisher geltende Regelung wird härter. Was ist ab sofort noch legal – und ab wann wird`s kriminell?

Alle Rechte an einem künstlerischen Werk liegen selbstverständlich auch weiterhin beim Urheber, also etwa dem Musiker. Der hat aber in vielen Fällen die Nutzungsrechte an seinem Werk einem Musiklabel übergeben, was die Sache für Kopierer überhaupt erst zum Problem werden lässt.

Denn viele Künstler sehen die Angelegenheit oft weniger eng. Dagegen haben die Musikkonzerne keine Probleme damit haben, Teenager und andere Personen zu kriminalisieren und mit geschmacklosen, irreführenden Kampagnen wie den widerlichen "Raubkopierer sind Verbrecher"-Aktionen für die eigenen Zwecke zu nutzen.

Ein explizites Recht auf eine private Kopie gibt es nicht, aber das Gesetz kennt in § 53 die "Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch". Schließlich ist im Preis für einen Brenner oder Rohling immer schon eine Urheberrechtsabgabe enthalten, die über Verwertungsgesellschaften an Künstler oder Musikverlage fließen. Laut Wikipedia beträgt "diese Geräte- und Leermedienabgabe … derzeit zum Beispiel rund 17 Cent für einen DVD-Rohling und 9,21 Euro für einen DVD-Brenner". Wer zum Beispiel zu Hause CDs kopiert, zahlt also bereits Geld an die Urheber. Das bedeutet allerdings nicht, dass man nun fröhlich drauflos kopieren dürfte.

Nach wie vor unproblematisch sind Kopien von Original-CDs in geringer Stückzahl für private Zwecke: als Geschenk für Familienmitglieder, als Musik-Mix für die nächste Party oder als Sicherheitskopie. Es gibt hier keine feste Obergrenze, in der Praxis hat sich aber die Faustregel "maximal sieben" etabliert.

Allerdings hat die Sache einen Haken. Im § 95a Schutz technischer Maßnahmen wird festgelegt, dass ein Kopierschutz (bzw. eine "wirksame technische Maßnahme zum Schutz eines nach diesem Gesetz geschützten Werkes") nicht umgangen werden darf. Danach wäre es etwa möglich, von einer kopiergeschützten CD eine analoge (Tonband)-Kopie zu machen, weil dabei der Kopierschutz der CD erst gar nicht greift und also auch nicht umgangen wird. Nicht erlaubt ist dagegen der Einsatz eines speziellen Kopierprogramms, dass den Kopierschutz aushebelt, um sich eine digitale Kopie zuzulegen.

Als ausdrücklich "nicht wirksam" bezeichnet das Bundesministerium der Justiz in einem FAQ zum Urheberrechtsgesetz Maßnahmen, die nur auf bestimmten Computersystemen funktionieren oder von der Kopiersoftware überhaupt nicht wahrgenommen werden. Auch ein einfacher Hinweis wie "Dieses Produkt ist kopiergeschützt" reicht danach nicht aus und gilt natürlich nicht als "wirksame technische Maßnahme" im Sinne des Gesetzgebers.

Aber sonst kennt das Gesetz in Sachen Kopierschutz keine Gnade. Verboten ist auch die Herstellung, Verbreitung oder Bewerbung entsprechender Kopiersoftware.

Neu ist die Regelung, dass eine "offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlage" nicht kopiert werden darf. Bislang war es so, dass man etwa einen Film aus einer Tauschbörse herunterladen, ihn aber nicht weitergeben oder anbieten durfte. Jetzt ist auch der Download verboten.

Am besten ist es daher, sich Originalsoftware oder Musik zu kaufen. Ist besser für`s Geschäft, die Nerven werden auch geschont und erspart einem lästige Fragestunden.


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