Coaching ist nicht Führung

Eingestellt von Baumgartner am 28.3.07
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Hallo UnternehmerInnen,

gerade eben bekomme ich von der Dale-Carnegie Training GmbH E-Mail Post zum Thema Mitarbeiter-Coaching. Hört euch das an - besonders die Coaches unter euch:

Überschrift der Email:

Coaching to Maximum Achievement
Mitarbeiter-Coaching als Führungsinstrument

und jetzt bitte aufgepasst:

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Hallo Herr Baumgartner,

Jürgen Klinsmann coachte unsere Fussball-Nationalelf ins WM-Finale! Wie nutzen Sie das Coaching, um Ihre Mitarbeiter noch erfolgreicher zu machen?

Coaching to Maximum Achievement zeigt Ihnen, wie Sie mit den bewährten Dale Carnegie Coaching-Methoden das volle Potenzial aus Ihren Mitarbeitern herausholen. Hier lernen Sie Ihre Mitarbeiter so zu beraten und zu unterstützen, dass Sie zu maximalen Leistungen bereit sind.

Das Ergebnis: Sie fördern Ihre Mitarbeiter in Ihrer Kompetenzentwicklung und schaffen ein vertrauensvolles Arbeitsklima. Als starkes Team erzielen Sie so nachhaltig bessere Betriebsergebnisse.

Mehr Informationen zu diesem Tagesseminar usw. blablabla...

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Nun... das sollte man ein wenig kommentieren:

Zur englischen Aufmachung (Schlagzeile) "Coaching to Maximum Achievement" möchte ich die Frage stellen: "Wieviele Menschen in Deutschland sprechen eigentlich English? Und wieviel Prozent davon verstehen die tatsächliche Bedeutung von englischen Texten und Headlines? ;-)

Und jetzt die blumige Unterschlagzeile "Mitarbeiter-Coaching als Führungsinstrument". Wow! Also ich dachte immer, Führungskräfte sind zum Führen der Mitarbeiter angestellt. Deswegen bietet das Unternehmen wohl auch Leadership Trainings (Führungstrainings) an.

Aber der erste Absatz hat mich tatsächlich aus dem Stuhl fallen lassen.

Jürgen Klinsmann coachte unsere Fussball-Nationalelf ins WM-Finale! Wie nutzen Sie das Coaching, um Ihre Mitarbeiter noch erfolgreicher zu machen?

Dabei hat mich weniger gestört, dass Deutschland das Finale verpasst hat. Wie jeder weiss, wurde Italien Weltmeister und Zidane zum tragischen Held des Spiels. Was mich stört ist, dass man einem Unternehmer Coaching als Führungsinstrument verkaufen will. Das könnte man noch mit einem "Lächeln" hinbiegen. Aber, dass dann im kommenden Abschnitt auch noch Coaching als Beratung verkauft wird, bringt einen auf die Idee, dass die Firma entweder keine Ahnung vom Coaching hat oder der Verfasser des Textes gerade noch von einem amerikanischen ChakaChaka Seminar überwältigt war.

Ich denke das soll`s mit der Kritik gewesen sein. Sonst macht sich Herr Geschäftsführer Uwe Göthert noch unnötiger Weise Sorgen.

Coaching ist ein gutes Instrument, um beispielsweise zusammen mit seinem Coach an den eigenen Zielen zu arbeiten. Nur sollte man beim Verkaufen der Dienstleistung das eine mit dem anderen nicht verwechseln. Die Glaubwürdigkeit einer Branche aufrecht erhalten, liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Unternehmens. Und dem Carnegie Unternehmen wünsche ich, dass Sie das Email an nicht zu viele Interessenten abgeschickt hat. Manchmal kann ein solcher Schuss eben nach hinten losgehen. Und Herr Göthert: "Für den Fall, dass Sie diesen Blog auch lesen und mit Kritik gut umgehen können - dann haben Sie sicher verstanden, was ich damit sagen wollte. Oder? Für den Fall, Sie tun sich mit Kritik schwer, dann empfehle ich Ihnen das Buch Ihres Lehrmeisters.

Im Buch - Sorge dich nicht - l e b e - steht auf der Seite 146 wortwörtlich folgendes:

Stock und Stein können mir gefährlich sein
Doch Worte verletzen mich nicht.

Ach ja - einen Verbesserungsvorschlag hätte ich auch noch zu machen

Coaching für Führungskräfte - damit Sie Ihr Potential als Führungskraft voll ausschöpfen

Jürgen Klinsmann wurde zwar mit seiner Mannschaft nicht Weltmeister. Aber wie jeder sehen konnte, hat jeder Spieler seine Fähigkeiten zu hundert Prozent abgerufen.

Coaching für Führungskräfte - lernen Sie Ihr Potential voll abzurufen und übertragen Sie die neu gewonnene Energie auf Ihr Team. Selbstverständlich können Sie auch Ihre Mitarbeiter zu dem einmaligen Coaching Seminar schicken. Diese lernen sich selbst zu coachen. Damit bekommen Sie als Führungskraft mehr Zeit fürs Wesentliche. Ob Sie die Zeit dann auf den Golfplatz oder mit Ihrer Familie verbringen, dass bleibt Ihnen selbst überlassen." ;-)

Die Business Coaching Website der Baumgartner Unternehmensberatung finden Sie, wenn Sie dem Link folgen. Für alle, die noch in diesem Jahr durchstarten möchten. Sie sollten das aktuelle Angebot 2-Tage Unternehmer Coaching intensiv studieren.

Die Wirkung eines Trainings nachhaltig maximieren

Eingestellt von Baumgartner am 21.3.07
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10 Möglichkeiten, um die volle Wirkung eines Trainings im Alltag einfliessen zu lassen und so den entsprechenden Gegenwert für die Investition zu bekommen!

Seine Mitarbeiter weiterbilden, kann gerade in sehr wettbewerbsintensiven Märkten den entscheidenden Unterschied ausmachen. Aber seine Mitarbeiter nur zu einem weiteren Training zu schicken ist nicht genug. Sie können die Wirkung erheblich steigern, wenn Sie die folgenden 10 Ideen in Ihre Überlegungen mit einfliessen lassen. Was sollte vor, während und nach einem Training passieren, um die maximale Wirkung im (Geschäfts-)Alltag zu erzielen.

Vor einem Training:

1. Besprechen Sie mit Ihrem Personal, warum gerade Sie für das Training ausgewählt wurden. Zeigen Sie Ihnen den Nutzen, den sich das Unternehmen davon verspricht. Das bringt die Mitarbeiter weg vom rein persönlichen Gedanken "Ich besuche ein Training" hin zum Gedanken "Was bringt mir das Training und welche Erwartungen verknüpft das Unternehmen damit".

2. Fragen Sie die Teilnehmer, wie Sie sich selbst sehen. Welche Erwartungen Sie an das Traininsprogramm haben? Wo sehen Sie Möglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Persönlichkeit und Fähigkeiten?

3. Stellen Sie alle Punkte vor dem Training klar und verlangen Sie eine Zustimmung Ihres Personals in Bezug auf Pünktlichkeit und aktive Beteiligung am Training. Training ist kein Selbstzweck, sondern soll den Mitarbeiter aktiv in seiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützen.

4. Verteilen Sie während der Abwesenheit des Mitarbeiters das Arbeitspensum auf die übrigen Angestellten. Damit diese nicht die ersten paar Tage oder Wochen damit zu bringen, die liegengebliebenen Unterlagen Telefonate etc. zu erledigen. Die Kunden werden es Ihnen danken. Und der Mitarbeiter ist mit seinen Gedanken voll beim Training.

5. Wenn Sie mehr als einen Teilnehmer aus einer Abteilung oder Gruppe abstellen, denken Sie unbedingt an einen Stellvertreter. Stellvertreter oder Stellvertreter "Teams" stellen sicher, dass die Teilnehmer wie auch das Unternehmen einen maximalen Wert aus dem Training ziehen können.

Während einem Training:

1. Wenn das Training oder der Kurs mehr als einen Tag lang ist, motivieren Sie die Teilnehmer Ihren Vorgesetzten kurz über den Verlauf des Trainings zu informieren. Das kann in einem Vier-Augen Gespräch passieren, ein Telefonat am Ende des Tages oder durch eine kurze schriftliche Zusammenfassung via Fax geschehen.

Die Teilnehmer sollten erklären können, welches Arbeitsmaterial Sie bekommen haben, was Sie "Neues" gelernt haben und welchen Wert das Gelernte für die tägliche Arbeit hat.

2. Besprechen Sie aufkommende Unklarheiten sofort. Helfen Sie dem Mitarbeiter den Nutzen einzelner Trainingsinhalte für die tägliche Arbeit zu erkennen. Identifizieren Sie alle unklaren Punkte, damit der Teilnehmer diese am folgenden Tag mit dem Trainer oder Kursleiter besprechen kann.

3. Für den Fall, dass es zu Fragen zur täglichen Arbeit der Teilnehmer während des Trainings kommen sollte, beziehen Sie die übrige Belegschaft in Ihre Diskussionen und Überlegungen mit ein. Somit schaffen Sie ein aktives Unterstützungsnetz und bringen ganz automatisch ein Stück "Lernkultur" in Ihre Organisation. Damit halten Sie den Kursteilnehmern den Rücken frei. Sie werden es Ihnen nach dem Training sicher danken.

Nach einem Training:

1. Treffen Sie sich mit den Teilnehmern und stellen Sie fragen:

Was war der grösste Lerneffekt im dem Training?
Was werden Sie ab jetzt in Ihrer täglichen Arbeit anders machen? In welchen Situationen werden Sie sich wie verhalten?
Wann werden Sie beginnen, oder versuchen das "Neue" anzuwenden?
Welche Vorschläge haben Sie, dass Training und die Inhalte zu verbessern und an die Bedürfnisse des Unternehmens und Mitarbeiter anzupassen?
Wer aus dem Unternehmen würde noch von dem Training profitieren können?

2. Besprechen Sie regelmässig im Führungskreis die erzielten Ergebnisse. Seien Sie als Führungskraft oder Unternehmer offen, für die Vorschläge Ihrer Mitarbeiter. Beziehen Sie deren Sichtweisen in Ihre Entwicklungspläne mit ein. Schaffen Sie eine (Unternehmens-)kultur, in der das Gelernte integriert werden kann.

Umstieg auf Vista schon geplant

Eingestellt von Baumgartner am 2.3.07
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Vista kommt derzeit auf weniger als einem Prozent der PCs zum Einsatz. Das vermeldet der News Dienst von T-Online. Diese Hochrechnung hat Net Applications aufgrund von PCs aufgestellt, die im Februar überprüft wurden - Net Applications holt sich die Daten über den Browser von Besuchern seines mehr als 40.000 Seiten großen Netzwerkes. Damit liegt das Vista System noch hinter Windows 98, das noch auf 1,5 Prozent der PCs genutzt wird.

Der genaue Anteil von Vista betrug demnach 0,93 Prozent. Nach wie vor in Führung liegt Windows XP mit 83,4 Prozent, gefolgt von Windows 2000 mit 4,8 Prozent. Mac OS X auf PowerPCs hat 4,3 Prozent inne, während neuere Intel-basierte Macs mit OS X bei 2,1 Prozent liegen.

Der Anteil an PCs mit Vista ist ein Sprung (wohl eher gehüpfe) gegenüber der Januar - Erhebung (Start von Vista), bei der das Betriebssystem 0,2 Prozent Anteil bei den PCs hatte. Damals lag es hinter Windows ME, dem 13 Jahre alten Windows NT und diversen Linux-Distributionen.

"Die große Frage ist, ob und wann die Massen umsteigen" sagt Net Applications Analyst Vince Vizzacarro. "Während Microsoft spät mit Vista auf den Markt kam, hat Apple seinen Vorteil genutzt und vereint nun 6,38 Prozent der Marktanteile auf sich. Es sieht so aus, als ob der Markt Vista bei neu anzuschaffenden PCs kauft, aber es gibt keinen signifikanten Prozentsatz an Personen, die ihre PCs aufrüsten.

Vizzacarro erwartet, dass sich dieser Trend während 2007 weiter fortsetzt. Einige andere Analysten sind der Meinung, dass trotz Microsofts Absicht, eine halbe Milliarde Dollar für das Marketing von Vista auszugeben, der Umstieg von XP auf Vista bis 2009 nicht die Norm sein wird.

Es scheint, dass der denkende Mensch doch noch nicht ausgestorben ist. Warum auch derzeit umsteigen? Windows XP ist schnell. Und wenn man regelmässig die Software auf den neuesten Stand gebracht hat, ebenfalls sehr sicher, sofern man auch die restlichen Hintertürchen geschlossen hat. Bin gespannt, ob die Vorhersagen zutreffen und wie dann die Microsoft Reaktion aussehen wird.

Und das MAC User jemals auf ein Windows Sytem umsteigen werden, dass liegt nun wirklich in den Sternen. Also ich hab noch keinen gesehen. ;-)) happy Weekend


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